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Mittwoch, 24.02.2010 - Liquid-Democracy-Netzwerk "Votorola"


Die Technologie der Internet-Ära ist in der Lage viele Begrenzungen unserer althergebrachten Demokratie aufzulösen, zu "verflüssigen". Dazu gehören die 4-Jahres-Regel (also das Wählen nur aller 4 Jahre), das Wählen von Komplett-Paketen (also Parteien) und vieles mehr.

Wie wird die Demokratie 2.0 aussehen?

Unter "Liquid Democracy" versteht man eine Mischform zwischen indirekter und direkter Demokratie. Während bei indirekter Demokratie ein Delegierter zur Vertretung der eigenen Interessen bestimmt wird und bei direkter Demokratie alle Interessen selbst wahrgenommen werden müssen, ergibt sich bei Liquid Democracy ein fließender Übergang zwischen direkter und indirekter Demokratie. Jeder Teilnehmer kann selbst entscheiden, wie weit er seine eigenen Interessen wahrnehmen will, oder wie weit er von anderen vertreten werden möchte. Insbesondere kann der Delegat jederzeit sein dem Delegierten übertragenes Stimmrecht zurückfordern, und muss hierzu nicht bis zu einer neuen Wahlperiode warten.

Thomas von der Elbe, M.A. Phil., Projektkoordinator Votorola, wird Liquid Democracy und das Softwareprojekt "Votorola" in der Mittwochsrunde vorstellen.

Mittwoch, 24.02.2010, 19:30 Uhr, im Vereinshaus Johannstadt, Dürerstraße 89, Dresden.

Der Abend ist für alle Interessierte offen und - wie immer - kostenfrei.

 

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