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Mittwoch, 08.12.2010 - 50 Jahre Psychedelische Revolution - Einsichten und Ausblicke


Der Begriff psychedelisch bedeutet wörtlich „Seele hervorbringend“, also einen Zustand, in dem „die Seele offenbart“ wird. Der psychedelische Zustand wird häufig durch psychoaktive Substanzen hervorgerufen, ist aber auch durch Meditation, Pranayama, Musik, Trancetanz bzw. im weitesten Sinn durch Selbsthypnose zu erreichen. Praktiken die zu psychedelischen Bewusstseinszuständen führen, sind in fast allen Kulturen zu finden. Bekannte Beispiele sind Dhikr-Zeremonien der Sufis, Gebrauch der Friedenspfeife (Ritual, Naturvölker), aber auch der Gebrauch berauschender Substanzen bzw. so genannter psychotroper Substanzen (Drogen) wie Lysergsäurediethylamid (kurz LSD, synthetische Droge) oder Meskalin (Peyote-Kaktus).

LSD fand nach seiner Entdeckung große Aufmerksamkeit in der tiefenpsychologischen Forschung. In den 60er Jahren - zunächst noch legal - wurde LSD verstärkt konsumiert und sollte unter anderem zu einer neuen Gesellschaftsordnung führen. Der Sommer des Jahres 1967 ging als "Summer of Love" nicht nur in die Geschichte der Popmusik ein. Auf allen Ebenen der Kunst, sei es Malerei, Literatur, Musik oder Film, setzten sich einschneidende Veränderungen durch, die eng verbunden waren mit bewusstseinserweiternden Drogen und dem Begriff "Psychedelia".

Was ist seit dem geschehen? Wo steht die Psychodelische Revolution 50 Jahre nach ihren Anfängen? Einblicke und Ausblicke wird Joe Schraube,

am Mittwoch, den 08.12.2010, 19:30 Uhr, im Vereinshaus Johannstadt, Dürerstraße 89, Dresden,

liefern und sich den Fragen der Anwesenden stellen.

Der Abend ist für alle Interessierte offen und - wie immer - kostenfrei.

 

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